Unvergesslich
Eines meiner bisher schönsten Erlebnisse eröffnete sich in meiner Mitarbeit des Kaffeepflückens und aufgrund der Art auf einer Kaffeeplantage zu leben. Besonders deshalb bieten wir diese Art von Reisen gerne an. Dazu recherchieren wir und bauten auch ein Portal zu Kaffeereisen auf.

Kaffee-Exzellenz
In Kolumbiens Hochland wird Kaffee auf 1400 Metern angebaut. Die Kombination aus idealen Anbaubedingungen in Höhenlagen und vulkanischen Böden, dem ausschließlichen Anbau von hochwertigen Arabica-Bohnen, sorgfältiger Handernte und Nassaufbereitung sowie einer starken nationalen Förderung führt zu einer unvergleichlich hohen Qualität.
Nur die gereiften roten Bohnen werden gepflückt und weiter verarbeitet. Dabei wird das Fruchtfleisch von der Bohne entfernt und die Bohnen anschließend gewaschen und getrocknet. Cafeteros dürfen auf ihren Plantagen auch andere Pflanzen anbauen.
Aufgrund der unterschiedlichen Mikroklimata und Anbaugebiete in Kolumbien (z.B. Huila, Nariño, Antioquia, Caldas) bietet kolumbianischer Kaffee eine beeindruckende Vielfalt an Geschmacksprofilen. Diese können von fruchtig und zitrusartig über nussig und karamellig bis hin zu schokoladig reichen. Die Kaffees sind oft bekannt für ihre ausgewogene Säure und ihren vollmundigen Körper.

Strenge Qualitätskontrolle und Förderung
Die «Federación Nacional de Cafeteros de Colombia» (FNC) ist eine nationale Organisation, die sich für die Qualität und Vermarktung des kolumbianischen Kaffees einsetzt. Sie unterstützt die Kaffeebauern mit Forschung (z.B. durch Cenicafé), Schulungen und der Förderung von nachhaltigen Anbaumethoden. Die FNC hat auch das berühmte Marketing-Icon «Juan Valdez» ins Leben gerufen, das weltweit für kolumbianischen Kaffee steht.
Kolumbien hat ferner Qualitätseinstufungen wie «Supremo» (größere Bohnen, oft milder und fruchtiger) und «Excelso» (etwas kleinere Bohnen, oft säurebetonter), die eine Orientierung für die Qualität bieten.

Ihre Kolumbien-Kaffeereise
Nun geht es uns darum, Pilotkunden zu finden und fesselnde Reiseprogramme zu entwickeln, einige arbeitete ich bereits mit Partern aus. Sie sind auf den verschiedenen entsprechenden Websites von uns zu finden. Eine Reise nach Kolumbien dauert lange und neben dem Aufenthalt auf einer schönen Kaffeeplantage planen wir auch eine Rundreise.
Reisen auf den Spuren von Kaffee
Dazu nahmen wir auf der ITB Berlin Kontakte auf, erhielten aber noch kein Angebot. Es gestaltet sich als ziemlich herausfordernd, Reiseveranstalter zu finden, die sich für Neulinge auf dem Gebiet dieser Art von Reisen engagieren.
Wir wissen auch, dass ein wunderbarer Kaffee in der Sierra Nevada de Santa Maria, also im Norden, kultiviert wird. Er schmeckt typischerweise ausgewogen und vollmundig, oft mit Noten von Schokolade, Süße und Nussaromen. Seine mittlere Säure und der vollmundige Körper führen zu einem besonders harmonischen Genuss.
Für dorthin kann ein reizvoller Aufenthalt mit Vogelbeobachtungen, Spaziergängen im Regenwald und Baden an der Karibikküste besonders gestaltet werden.
Sollte Sie nun das Fernweh packen und sowohl Ihre Neugier als auch Ihr Interesse an einer solchen Reise geweckt sein, und sollten Sie dabei gern unsere Dienstleitung in Anspruch nehmen, öffnen sich für uns neue kolumbianische Türen.

Kaffeegeschichten aus Kolumbien
Auf einer Ausstellung in Bern wurde ich auf die Kaffeemarke «Alma de Passion» aufmerksam. Sie importieren direkt aus Tolima von der Familie Mendoza. Diese führen auf 1585 Meter eine Kaffeefarm.
Hier geht’s zu allen Informationen über den Schweizer Importeur:
Auf dem Weihnachtsmarkt Chur verkaufte eine Kolumbianerin, die in der Schweiz wohnt, Kaffee ihrer Familienplantage: «Ja, bei uns sind Gäste willkommen, es ist wunderschön hier!»
Ein Freund schickte mir einen Artikel aus dem kolumbianischen Radio zu: Nach Palestina können Kaffeeliebhaber reisen, um dort einige Tage zu verbringen. Neben der Kaffeefarm La Mina, nordwestlich von Palestina, gibt es noch das Casa Chute.




