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Kaffeereisen nach Palestina

Auf der Suche nach Cafeteros haben wir Palestina in der Provinz Caldas in Kolumbien entdeckt. Dorthin führte uns ein Bericht über die Familie Gonzales, die sich für einen zuträglichen Kaffeetourismus einsetzt. Die atemberaubende Landschaft bildet hier einen reizvollen Kontrast zu den urbanen Betonwänden größerer Städte.
Den besagten Artikel können Sie hier lesen:


Wir suchten nach der Adresse der Kaffeefarm von La Mina, denn sie geniesst einen erstklassigen Ruf. Und wir fanden sie sogar hier auf der Weltkarte.

Rund 38 Fahrtminuten südlich davon fanden wir ebenso via Google Kartendienst das Casa Chute. Es bildet eine wunderbar-angenehme und grossflächige Anlage inmitten sanfter Hügel und Berge, üppiger Vegetation, Kaffeeplantagen und über malerischen Tälern: eine wahre Oase für unvergessliche Ferien! Die beiden Reiseziele lassen sich hervorragend ergänzen. Die Webseite des Hauses ist übrigens prima konzipiert:

Casa Chute
+57 310 287 4797
casachute@gmail.com
cafechute.com

Nun freuen wir uns auf weitere Antworten mit zusätzlichen Informationen.

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Textinterne Links führen direkt zu den jeweiligen Orten auf der Weltkarte. Externe Links bieten weiterführende Informationen.

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Surfer und ihr Gästehaus

Aus der Zeitung habe ich von einer Rückkehrerin aus Kolumbien gelesen. Sie lebt nun wieder in der Schweiz, ist eine begeisterte Surferin, konnte nun ausgiebig ihrem Hobby frönen. Dafür musste sie allerdings hart arbeiten, von 6 Uhr bis 22 Uhr, ein paar «Päuschen» am Meer und genügend Zeit für die Kinderbetreuung blieben ihr dennoch.

Eine wunderbare Zeit in Kolumbien beschreibt der folgende Artikel, den ich auf Pinterest gefunden habe. Vielleicht erkennen Sie das darin beschriebene Hotel wieder und waren sogar schon einmal dort. Falls «ja!», würde uns Ihre Rückmeldung freuen. Gerne auch dann, sofern Sie dem Bericht etwas hinzufügen möchten.

Artikel über Surfer und ihr Hostel in Kolumbien

Ein ehemaliger Berufskollege von dieser Surferin gründete in ihrer Nachbarschaft in Kolumbien ein Boutique Hotel. Das Hotel ist oft ausgebucht. Später, wegen der Pandemie, hat der Besitzer eine Stelle in der Schweiz angenommen. Wo lebt er wohl lieber? Den folgenden Artikel hat er uns zur Verfügung gestellt:

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Erinnerungen – meine Radtour auf der Panamericana

Als Student erfüllte ich mir in einen Urlaubssemester einen Traum: eine weite Radtour in Südamerika. Ursprünglich wollte ich von Bolivien nach Argentinien fahren, viel bergab, wie war ich damals verträumt! Doch die Flüge waren damals zu teuer für mich, ich entschied mich daher für den Start in New York .

In Costa Rica warteten bereits die ersten Passfahrten. Über 3000 Meter lagen sie, aber durch fleissiges Treten sind solche Berge weitaus leichter zu bewältigen. Auch in Anbetracht der Berge, die ich noch erklimmen sollte, hatte ich keinerlei Bedenken. Irgendwann nahte dann ein Ende, doch meistens erfolgte mein Abstieg auch viel zu schnell.

Über dem Landweg kann Kolumbien nicht erreicht werden. Mit einem kleinen Kokosnuss-Dampfer schipperte ich daher nach Cartagena. Auf dem Schiff lernte ich ein hochrangiges Mitglied des Medellin-Kartells kennen. Dieses lud mich ein, wir unterhielten uns über vielerlei Dinge, doch weder besucht habe ich es später, also diesen Mann, noch je wieder kontaktiert habe ich ihn. Entgegen meiner damaligen Erwartung verhielt sich dieser Mann mir gegenüber freundlich. «Gut, dass dieses Kartell später erschlagen worden ist!»

In Kolumbien wurde ich auch zweimal darauf angesprochen, ob ich mein Fahrrad mit Kokain füllen würde: «Spass oder ernst?»
«Kaffee und Kokain, auch das ist Kolumbien.» Zudem kämpfte im Nordwesten noch die FARC,  als ich Kolumbien bereiste. Trotz all diesen Schattenseiten ist Kolumbien im Nachblick wahrscheinlich das Land meiner schönsten Erinnerungen.

Da war zum einen Cartagena, an wessen Hafen ich mit dem Kokosnussdampfer anlegte, später der Weg über die Anden. Die vielen Einladungen und manchmal auch Anerkennung für meine Leistung, die Berge mit dem Rad zu bezwingen. Andererseits aber auch meine Ehrfurcht vor jenen Kolumbianern, welche die Berge ohne Gangschaltung befuhren.

Es waren auch meine Aufenthalte bei den Kaffeebauern, die Zeit, in der ich mich verliebte und schöne Abende auf den Fincas verbrachte. Das Tal von Cali, in welchem Zusammenhang ich viele ganz neue Begegnungen erlebte. Dabei bestand beiderseits viel Neugier zueinander. Eindrucksvoll erlebte ich auch jene Ausflüge in verschiedene Indiodörfer, die Märkte, die vielen, mit Milch gemixten Fruchtsäfte, die ich während der Fahrt geniessen konnte.

Kolumbien, dieses vielfältige Land, wie gerne denke ich daran zurück!

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Die Links innerhalb Beitrags führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte sowie zu weiterführenden Informationen.      

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