Karibische Träume

San Andrés, Providencia und Santa Catalin sind schöne Ziele, die in der Karibik liegen und zu Kolumbien gehören. Vor allem die Karibik hat es Kolumbus angetan, es folgten die Piraten und die wohl schönsten Inseln liegen vor der Küste Kolumbien.

Es ist ein Paradies, dass sich lohnt zu entdecken. Die Karibik ist ein kleines Meer mit vielen Ländern, die alle versuchen zu überleben, als Steuerparadies oder Touristenparadies. Wir schauen auf das Touristenparadies, die traumhaften Strände, die lebensfrohen Menschen. Taucher können sich an wunderschönen Korallen erfreuen.

Und dann die Musik am Abend. Karibische Sonnenuntergänge, ein Paradies. Das Herz wird aufblühen, wenn Sie als Tourist die kolumbianische Karibik entdecken.

Ein Reiseprogramm dazu:

Reiseprogramm Karibik

Lassen wir Sie in Ruhe

Melquiades sagte bei seiner Ankunft in Macondo. Es ist ein Fantasiename für ein Dorf in Kolumbien. Hier ist der einzige Platz, den Tod zu stoppen. Wir sind Zeugen einer Welt von unergründlichen Regenwald.

Die Natur im Amazonas fordert und bietet gleichzeitig ein schönes Erlebnis. Berge ragen wie Monolithe aus dem Regenwald. 1000 Flüsse durchqueren das Gebiet und füllen die Wolken. Im kolumbianischen Regenwald leben seit vielen Generationen Menschen mit der Natur. 

Wir mit unserer Technologie zerstören womöglich den Planeten und denken den Ureinwohnern zu helfen, wenn wir die Früchte unserer Zivilisation bringen. 

Genau das sind Grenzen, die wir im Tourismus beachten müssen. In Kolumbien gibt es viele Initiativen, die Tourismus wollen. Doch haben wir auch den Mut gewisse Regionen zu belassen.

Das grüne El Dorado

Kolumbien hat im Süden eine lange Grenze mit Brasilien. Dort ist der herrliche Regenwald des Amazonas. Eines Tages wird es mehr wert sein, als alles Gold der Welt. Was sucht ein Mensch am Ende? Eine friedliche Natur. 

Im Regenwald entspringen viele Flüsse, die für den südamerikanischen Kontinent lebenswichtig sind. Wie z.B. der Putomayo Fluss, der sich in den Amazonas ergiesst. Er bildet auch die Grenzen im Amazonasgebiet. Er entspringt wie viele Flüsse an der Ostseite der Anden. Nach einigen Kilometern bildet er die Grenze mit Ecuador, später mit Peru, der Fluss kehrt nach Kolumbien zurück und erreicht schliesslich Brasilien. 

Für den Transport ist der Fluss sehr wichtig und dennoch ist er touristisch unbekannt. Der Putomayo hat viele Gesichter, er wird durch viele Flüsse gespeist, immer mächtiger und breiter. Vieh und Kautschuk werden auf Flussschiffen transportiert. 

Wir wissen nicht, ob Passagiere mitgenommen werden. Das könnte abgeklärt werden. Es wäre eine Reise für Menschen, die das Goldland El Dorada im Regenwald suchen. Zumindest gibt es durch die Flussbefahrung bereits “Strukturen”.

Rafting mit FARC Rebellen

Die kolumbianische Regierung konnte mit der FARC, die einen jahrzehntelange Bürgerkrieg führten, ein Friedensabkommen vereinbaren. Die Waffen wurden niedergelegt und es ist eine wichtige Aufgabe den ehemaligen Rebellen Arbeit zu geben.

Tourismus ist eine gute Chance. Marcela, eine kolumbianische Künstlerin, die in Nürnberg wirkt, erzählte mir darüber. «Stephan, die Leute müssen einen Lebensinhalt haben, Tourismus wird ihnen gut tun».

In der Zeit habe ich einen Artikel entdeckt, eine Autorin ist mit ehemaligen Rebellen in ein Schlauchboot gestiegen, hier der Artikel

Zeit: FARC Kämpfer für Tourismus

Es ist eine Reise, wo Reisende Menschen begegnen, die eine neue Zukunft sich aufbauen wollen. Touristen sollten die Chancen nutzen.

Die Webseite zur Buchung
caguanexpeditions.co

Avianca, ein Pionier der Luftfahrt

Die Ursprünge von Avianca gehen auf deutsche Piloten zurück, die zuerst einen Frachtverkehr und später einen Personenverkehr aufgebaut hatten. Es ist 1919 gewesen, als die Sociedad Colombo Alemana de Transporte Aéreo (SCADTA) gegründet wurde und den Flugverkehr mit Junkers Flugzeugen aufgenommen hatte.

Es ist eine Meisterleistung gewesen, wie es die Gesellschaft schaffte, immer neue Ziele zu erreichen. Anfangs wurde sehr auf dem Wasser gelandet. die Flughäfen im heutigen Sinne folgten später. Viele Ziele in der Karibik wurden von den Flughäfen in Cartagena und Barranquilla angesteuert. In Barranquilla ist heute noch der Sitz von Avianca, die Verwaltung sitzt allerdings in der Hauptstadt Bogota

Die Gesellschaft hat sich gut entwickelt und ein internationales Streckennetz aufbauen. Doch sie mussten sich den Amerikanern fügen und viele Ziele in der Karibik aufgeben. Auch die deutschen Mitarbeiter waren nicht gerne gesehen und so ist heute nur noch wenig von der deutschen Verwurzelung zu spüren.

Der Beitrag ist nach einem Gespräch mit Jörg Knapp aus Nürnberg entstanden und mit einigen kurzen Recherchen im Internet geprüft. Das ist die Suche nach der Geschichte von Avianca und den Flughäfen entstanden. Quellen zu Sanktionen der Amerikaner habe ich nicht entdeckt, halte diese für wahrscheinlich.