Wie sollen NGOs wirken?

Das NGO Vivamos mejor (besser leben) ist in Kolumbien mit einigen Projekten aktiv. Einerseits ist das sehr löblich, andererseits eine Einmischung in das Land. Für die reichen Länder eine Selbstverständlichkeit, dass wir sagen, wo es lang geht? Oder etwa nicht?
Projekte in Kolumbien

Kolumbien ist ein vom Bürgerkrieg geschütteltes Land. Viele Menschen sind geflohen und die jetzige Regierung ist im Sinne Versöhnung verbesserungswürdig. Doch wie stellen wir das an, ohne zu bevormunden.

In viele NGOs fliessen Gelder der staatlichen Entwicklungshilfe. Die Hoffnung ist da, dass die NGOs einen besseren Zugang zur Basis finden. Das stimmt sicherlich, doch die Entscheidungen werden von den Geldgebern getroffen.

Überall wird Transparenz gepredigt. Doch nur wenige Organisationen vermitteln öffentlich, wer die Spender sind. Hat eine Frau Nadine Vasella, die im Stiftungsrat sitzt, etwas mit dem Pharmamulti Novartis zu tun? Warum sitzen im Stiftungsrat keine Vertreter aus Lateinamerika? Wie darf eine Organisation aus den Nehmerländern gestaltet werden? Oder sehen sich die reichen Länder nur als Geber nach dem Motto wer zahlt, befiehlt?

Ich bin dankbar für Hilfsorganisationen, aber kein grosser Freund von Stiftungen. Die dienen oft Familienvermögen den staatlichen Steuern zu entziehen. Den Beitrag habe ich an die Organisation Vivamos mejor mitgeteilt, selbstverständlich ändere ich diesen mit neuen Erkenntnissen gerne ab.

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