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Zu Gast bei Juan Pablo im Qinti Quetzal

Die Region Huila ist das Epizentrum des besten Kaffees und verbirgt tief in seinen grünen Hügeln eines der faszinierendsten archäologischen Geheimnisse der Welt. Besonders die prähistorischen Steinfiguren in San Agustín ziehen ihre Besucher in ihren Bann; sie alle führen durch eine unvergesslich mysteriöse Zeitreise. 

Auch säumen die Figuren wunderbare kleine Wanderwege, die immer wieder bleibende Eindrücke garantieren. Jeder spürt, dass schon der wundervolle Ausstrahlung vermittelnde Ort San Agustin selbst ein einladendes Kleinod ist.

Überdies liegt hier das kleine, charmante Hotel Qinti Quetzal. Dieses Juwel führt Juan Pablo, der eine inspirierende Geschichte mitbringt: Nach Jahren in den USA kehrte er in seine Heimat zurück. Sein hohes Ziel? Tourismus sowie den biologischen Kaffeeanbau in Huila zu fördern und bereichern.

Mit beachtlicher Leidenschaft führt Juan Pablo das Hotel. Morgens zaubert er ein fantastisches Frühstück. Seine Gäste reisen stets begeistert ab. Und Juan Pablo gestaltet jeden Aufenthalt in den Bergen von Huila rundum heimelig und zugewandt.

Allabendlich mischt er auf Wunsch feine Drinks mit den herrlichen Früchten der Region. Zudem finden sich überall Dorfrestaurants mit leckerem Essen. Juan Pablo übergab mir seine WhatsApp Nummer. Gerne vermittle ich diese weiter.

Er plant einen erneuten Besuch in der Schweiz. Denn sein Ziel ist es, den Vertrieb des hervorragenden kolumbianischen Kaffees voranzubringen.

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Die Beitrag-Links führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte.

Kolumbiens Schmetterlinge, Die Melodie eines zarten Aromas.

Kaffeereisen nach Palestina

Auf der Suche nach Cafeteros haben wir Palestina in der Provinz Caldas in Kolumbien entdeckt. Dorthin führte uns ein Bericht über die Familie Gonzales, die sich für einen zuträglichen Kaffeetourismus einsetzt. Die atemberaubende Landschaft bildet hier einen reizvollen Kontrast zu den urbanen Betonwänden größerer Städte.
Den besagten Artikel können Sie hier lesen:


Wir suchten nach der Adresse der Kaffeefarm von La Mina, denn sie geniesst einen erstklassigen Ruf. Und wir fanden sie sogar hier auf der Weltkarte.

Rund 38 Fahrtminuten südlich davon fanden wir ebenso via Google Kartendienst das Casa Chute. Es bildet eine wunderbar-angenehme und grossflächige Anlage inmitten sanfter Hügel und Berge, üppiger Vegetation, Kaffeeplantagen und über malerischen Tälern: eine wahre Oase für unvergessliche Ferien! Die beiden Reiseziele lassen sich hervorragend ergänzen. Die Webseite des Hauses ist übrigens prima konzipiert:

Casa Chute
+57 310 287 4797
casachute@gmail.com
cafechute.com

Nun freuen wir uns auf weitere Antworten mit zusätzlichen Informationen.

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Karibische Träume

San Andrés, Providencia und Santa Catalina sind Refugien der Ausgeglichenheit – herrliche Destinationen, die in der Karibik liegen und zu Kolumbien gehören. Besonders die Karibik hatte es Kolumbus so richtig angetan, daraufhin folgten die Piraten, die sich dieses Reich nicht entgehen lassen wollten. «Für wahr,» die wohl schönsten Inseln liegen vor der Küste Kolumbiens.

Sie verkörpert ein Paradies, welches sich unbedingt zu entdecken lohnt. Als kleines aber vielfältiges Meer mit vielen Ländern finden die einzelnen Staaten ihre wirtschaftliche Basis häufig im Tourismus oder als Steuerstandort. Wir legen unser Augenmerk auf dieses Touristenparadies, dessen traumhafte Strände und die lebensfrohen Menschen darin. Darüber hinaus können sich Taucher im umgebenden Meer an wunderschönen Korallen und deren Bewohner erfreuen.

«Und dann erst die Musik dort abends! Karibische Sonnenuntergänge, paradiesisch! Ihr Herz wird aufblühen. Bereits dann, wenn Sie beginnen, die kolumbianische Karibik als Gast zu entdecken!»

Der folgende Beitrag könnte Ihre Reiseroute sein!

Reiseprogramm Karibik

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Lassen wir sie in Ruhe

Melquiades sagte während seiner Ankunft in Macondo: «Hier liegt der einzige Platz, um den Tod zu stoppen! Und wir sind Zeugen jener Welt von unergründlichem Regenwald.»

Die Natur inmitten des Amazonas fordert heraus, bietet aber gleichzeitig unvergesslich-schöne Erlebnisse. Eindrucksvoll wie Monolithe ragen Berge aus seinem Regenwald. 1000-de Flüsse durchströmen das wilde Reich, um die Wolken über ihm zu füllen. Menschen im kolumbianischen Regenwald leben seit vielen Generationen mit der Natur zusammen. 

Wir mit unseren Technologien zerstören womöglich den Planeten und glauben, den Ureinwohnern dadurch zu helfen, indem wir ihnen die Früchte unserer Zivilisation überbringen. 

Aber genau dadurch übertreten wir wiederholt Grenzen, die für immer unantastbar bleiben sollten, die wir in der Reisebranche und als Besucher achtsam respektieren sollten. In Kolumbien bestehen viele Initiativen, die einen nachhaltigen Tourismus möchten. Doch als tragender Teil wirkt unser Mut, gewisse Regionen so zu belassen wie sie ursprünglich sind.

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Macondo ist ein Fantasiename für ein Dorf in Kolumbien.

Das grüne El Dorado

Im Süden bildet Kolumbien seine lange Grenze zu Brasilien. Hier befindet sich auch der herrliche Regenwald des Amazonas. Eines Tages wird er mehr Wert sein, als alles Gold der Welt. Was sucht ein Mensch am Ende? Eine friedliche Natur – eine Natur im Einklang mit seinem Sein. 

Im Regenwald entspringen unzählige Flüsse, die für den südamerikanischen Kontinent lebenswichtig sind. Einer davon ist der Putumayo-Fluss, der sich in den Amazonas ergiesst. Er bildet auch über weite Strecken die Grenzen im Amazonasgebiet.

Der Putumayo-Fluss entspringt, wie viele Flüsse, an der Ostseite der kolumbianischen Anden und durchfließt dann den Süden Kolumbiens. Auf seinem Mittellauf, genauer, nach einigen Kilometern, bildet er streckenweise die natürliche Grenze zu Ecuador und später zu Peru. Der Fluss setzt seinen Lauf durch das kolumbianische Amazonasgebiet fort und erreicht schliesslich Brasilien. 

Für den Transport ist der Putumayo-Fluss äusserst relevant und dennoch abseits der Touristenpfade gelegen. Vieh und Kautschuk werden auf Flussschiffen transportiert. Viele Gesichter hat er, und viele Flüsse speisen ihn, immer mächtiger und breiter wird er auf seinem Weg.

Wir wissen nicht, ob Passagiere mitgenommen werden. Das könnte abgeklärt werden. Es wäre eine Reise für Menschen, die das Goldland El Dorada im Regenwald suchen. Zumindest bestehen durch die Flussbefahrungen bereits “Strukturen».

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Rafting mit FARC Rebellen

Die kolumbianische Regierung konnte mit der FARC ein Friedensabkommen vereinbaren. Die FARC hatten einen jahrzehntelange Bürgerkrieg geführt. Durch das Friedensabkommen wurden die Waffen niedergelegt. Nun ist es von äusserster Wichtigkeit, diesen ehemaligen Rebellen, Arbeit zu vermitteln.

Die Reisebranche eröffnet ihnen eine wunderbare Gelegenheit dazu. Marcela, eine kolumbianische Künstlerin, die in Nürnberg wirkt, erzählte mir davon: «Stephan, die Leute müssen einen Lebensinhalt haben, die Reisebranche wird ihnen guttun!»

In dieser Zeit entdeckte ich auch den folgenden Artikel. Eine Autorin stieg mit ehemaligen Rebellen in ein Schlauchboot:
Zeit: FARC Kämpfer für Tourismus

Diese Rafting-Tours gewähren Reisenden die wunderbare Aussicht, Menschen zu begegnen, die sich eine neue Zukunft aufbauen möchten – nebst einem unvergesslich-reizvollen Aufenthalt in Kolumbien.

Die Webseite zur Buchung;
caguanexpeditions.co.

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Die Links innerhalb des Beitrags führen zu weiterführenden Informationen.
Die Illustration rechts unterhalb ist von «Pikisuperstar» und auf «freepik» entnommen sowie zusätzlich selbst bearbeitet.










Avianca, ein Pionier der Luftfahrt

Die Ursprünge von Avianca gehen auf jene deutschen Piloten zurück, die vorerst einen Frachtverkehr und später einen Personenverkehr aufbauten. Man schrieb das Jahr 1919, als die Sociedad Colombo Alemana de Transporte Aéreo (SCADTA) gegründet wurde und ihren Flugverkehr mittels Junkers Flugzeugen aufnahm.

Es war eine Meisterleistung, wie es die Gesellschaft schaffte, wiederholt neue und innovative Ziele zu erreichen. Anfangs landeten die Flugzeuge vermehrt auf Wasser. Flughäfen im heutigen Sinne folgten später. Viele Ziele in der Karibik wurden nun von den Flughäfen in Cartagena und Barranquilla angesteuert, und boten so eine wichtige Verbindung zu den Inseln und Küstenregionen der Karibik. Aus Sociedad Colombo Alemana de Transporte Aéreo (SCADTA) wurde die Gesellschaft Avianca. Barranquilla fungiert weiterhin als formaler Sitz von Avianca, während die zentralen Verwaltungsgeschäfte in Bogotá abgewickelt werden.

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Die Gesellschaft hat sich positiv entwickelt und ein internationales Streckennetz aufbauen können. Sie konnte ein umfangreiches internationales Streckennetz in Nord- und Südamerika sowie in Europa (und früher auch in Asien) aufbauen. Trotz finanzieller Herausforderungen und Insolvenzen (z.B. Chapter 11-Verfahren) erholte sie sich stets und behauptete ihre Position als bedeutende lateinamerikanische Fluggesellschaft.

Ein amerikanischer Einfluss auf Avianca entstand durch Pan American World Airways (Pan Am) in den späten 1930ern und 1940ern. Angesichts wachsender US-Bedenken wegen des deutschen Einflusses bei SCADTA (Aviancas Vorgängerin) vor dem Zweiten Weltkrieg übte die US-Regierung Druck aus, was 1940 zur Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung durch Pan Am führte. Dieser US-Einfluss war erheblich und zielte auf die Kontrolle. Dennoch setzte Avianca ihre internationale Expansion nach 1940 fort und erweiterte sogar ihre Routen in der Region.

Auch die damaligen deutschen Mitarbeitenden waren bei Avianca nur noch ungern gesehen; im Zuge des Drucks der US-Regierung vor dem Zweiten Weltkrieg wurden sie 1940 sogar entlassen. Aus diesem Grund ist heute nur noch wenig von der ursprünglichen deutschen Verwurzelung der Airline zu spüren.

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Dieser Beitrag ist nach einem Gespräch mit Jörg Knapp aus Nürnberg entstanden und durch einige Recherchen im Internet geprüft worden. Im folgenden Link finden Sie die Geschichte von Avianca mit der Entstehungsgeschichte besagter Flughäfen.

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Wie sollen NGOs wirken?

Die NGO Vivamos Mejor ist mit Projekten in Kolumbien aktiv. Einerseits löblich, andererseits stellt sich die Frage: Dürfen wir als reiche Länder einfach den Kurs vorgeben? Oder etwa nicht?
Projekte in Kolumbien

Kolumbien ist ein vom Bürgerkrieg geschütteltes Land. Viele Menschen sind geflohen, und die derzeitige Regierung ist hinsichtlich Versöhnungsstrategien verbesserungswürdig. Doch wie stellen wir das an, zur Versöhnung einzuladen, ohne zu bevormunden?

Viele NGOs erhalten Gelder aus staatlicher Entwicklungshilfe, in der Hoffnung auf besseren Zugang zur Basis. Dies ist oft der Fall, doch die Entscheidungen selbst werden letztlich von den Geldgebern getroffen.

Überall wird Transparenz gepredigt. Doch nur wenige Organisationen veröffentlichen, wer die eigentlichen Spender sind. Frage über Frage beschwört diese Intransparenz: Steht Nadine Vasella, als Stiftungsrätin, in Verbindung mit dem Pharmariesen Novartis? Weshalb sitzen im Stiftungsrat keine Vertreter aus Lateinamerika? Wie sollte eine Organisation aus den Nehmerländern idealerweise aufgebaut sein? Oder betrachten sich die Geberländer nur als bestimmende Kraft, getreu dem Motto «Wer zahlt, befiehlt»?

Ich bin Hilfsorganisationen grundsätzlich dankbar, aber kein grosser Freund von Stiftungen. Denn oft dienen sie Familienvermögen, damit sich solche weitgehend staatlichen Steuern entziehen können. Diesen Beitrag habe ich an die Organisation Vivamos mejor vermittelt. Selbstverständlich ändere ich diesen jederzeit anhand frischen Erkenntnissen gerne ab.

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Die Beitrag-Links führen zu weiterführenden Informationen.           

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Surfer und ihr Gästehaus

Aus der Zeitung habe ich von einer Rückkehrerin aus Kolumbien gelesen. Sie lebt nun wieder in der Schweiz, ist eine begeisterte Surferin, konnte nun ausgiebig ihrem Hobby frönen. Dafür musste sie allerdings hart arbeiten, von 6 Uhr bis 22 Uhr, ein paar «Päuschen» am Meer und genügend Zeit für die Kinderbetreuung blieben ihr dennoch.

Eine wunderbare Zeit in Kolumbien beschreibt der folgende Artikel, den ich auf Pinterest gefunden habe. Vielleicht erkennen Sie das darin beschriebene Hotel wieder und waren sogar schon einmal dort. Falls «ja!», würde uns Ihre Rückmeldung freuen. Gerne auch dann, sofern Sie dem Bericht etwas hinzufügen möchten.

Artikel über Surfer und ihr Hostel in Kolumbien

Ein ehemaliger Berufskollege von dieser Surferin gründete in ihrer Nachbarschaft in Kolumbien ein Boutique Hotel. Das Hotel ist oft ausgebucht. Später, wegen der Pandemie, hat der Besitzer eine Stelle in der Schweiz angenommen. Wo lebt er wohl lieber? Den folgenden Artikel hat er uns zur Verfügung gestellt:

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Für ein besseres Leben Slums abschaffen

Ein Artikel in der TAZ vom 16. November 2020 beschreibt ein Vorzeigeprojekt in Kolumbien. In diesem wurde aus einem Elendsviertel eine schöne Siedlung mit hübschen Häusern, Kanalisation, Strom, Sportplätzen, Kulturräumen gepflastert: ein solches Dörfchen eben, worin wir alle gern Leben würden. Dieses deutsche, erfolgreiche Entwicklungsprojekt steuerte ca. 20 Prozent aller Kosten dafür bei. In jede Familie musste insgesamt ca. 20000 Euro investiert werden.

Hier entlang zum Projektbericht der KfW;


Nun konfrontieren Obdachlose und Flüchtlinge aus Venezuela die Bevölkerung Kolumbiens mit ihrem Leid. Sie möchten ebenso am Leben teilhaben, und dazu müssten eigentlich alle Elendsviertel und auch die Armut verschwinden. Das wäre Aufgabe der Regierungen beider Länder, sie sollten auch die entsprechenden Mittel dafür bereitstellen.

Nur weil am Projekt deutsche Partner beteiligt waren, wurde ihr Anliegen erst richtig ernst genommen. Auch einige Konflikte zwischen Einheimischen und Geflüchteten sowie zwischen Einheimischen selbst konnten durch dessen Durchführung leichter gelöst werden.

Hier könnte auch der Tourismus wahre Unterstützung bieten! Denn verschiedene Ansichten und Blickwinkel könnten dabei helfen, eigene Verhaltensweisen positiv zu reflektieren. Neue Anreize könnten innere Kräfte inspirieren und freisetzen. Besonders aber würden dadurch Kolumbiens Dienstleistungen in der Reisebranche besser realisiert werden können. Auch jene dortigen Möglichkeiten würden sich dadurch erweitern können, um in Hotels und Restaurants zu investieren.

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